Whitepaper
Safety
1. Executive Summary
Sicherheitsfunktionen sind heute ein integraler Bestandteil moderner Antriebssysteme. Herkömmliche Sicherheitsarchitekturen mit externer Steuerung gelten häufig als unflexibel und aufwendig in der Integration. Mit dem Sicherheitsmodul SX6 lassen sich relevante Safety-Funktionen direkt in die Antriebsregler SC6 und SI6 der 6. Generation integrieren – ohne separate Überwachungskomponenten wie etwa Drehzahlwächter. Das reduziert den Verdrahtungsaufwand, ermöglicht kürzere Reaktionszeiten und geringere Schutzabstände – bei gleichzeitig hoher Anlagenverfügbarkeit.
Dieses Whitepaper erklärt, wie das SX6 Sicherheitsfunktionen mit Safety-Zertifizierungen (SIL 3, PL e, Kategorie 4) realisiert.
2. Einleitung Sicherheit als integraler Bestandteil moderner Antriebstechnik

Neue Standards wie DIN EN ISO 13849-1 und EN 61800-5-2 stellen hohe Anforderungen an die funktionale Sicherheit moderner Maschinen und Anlagen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Flexibilität und Verfügbarkeit – Sicherheitsfunktionen müssen sich heute reibungslos in hochdynamische Produktionsprozesse integrieren lassen.
Die zentrale Herausforderung besteht darin, Effizienz, Anpassungsfähigkeit und Sicherheit in Einklang zu bringen – ohne Kompromisse bei der Produktivität. Gefragt sind daher durchgängige Sicherheitslösungen, die sich einfach integrieren lassen, sowie minimale Stillstandszeiten und maximale Betriebssicherheit gewährleisten – selbst bei komplexen Multiachs-Anwendungen.
Hier setzt STÖBER Antriebstechnik mit dem SX6 an: einem Sicherheitsmodul, das direkt in die Antriebsregler SC6 (Stand-Alone) und SI6 (Anreihtechnik mit zentralem Versorgungsmodul) integriert wird. Die Safety-Funktionalität wird damit zum festen Bestandteil der Antriebsarchitektur, zusätzliche externe Überwachungsmechanismen sind überflüssig.
3. Vorstellung des Sicherheitsmoduls SX6: Entwickelt für die Antriebsregler der 6. Generation
Das SX6 erweitert die Regler der 6. Generation – SC6, SI6 und ab Ende 2025 auch den SB6 – um zahlreiche zertifizierte Sicherheitsfunktionen bis SIL 3, PL e (Kategorie 4). STÖBER hat dieses Modul gemeinsam mit der Pilz GmbH & Co. KG entwickelt. Der Fokus lag dabei stets auf hoher Praxistauglichkeit. Um die Produktivität und Verfügbarkeit von Maschinen zu steigern, hat STÖBER die Überwachungsmechanismen der Sicherheitsfunktionen über die normativen Grundanforderungen hinaus ergänzt. Durch positionsbasierte Grenzwertüberwachung sowie das prädiktive Ausblenden von Störsignalen können Grenzwerte mit minimalem Störabstand präzise angefahren werden. Das SX6 mit durchgängig zweikanaliger Struktur testet die sicherheitsgerichteten Komponenten bei jedem Geräteanlauf, nach jeder Ausführung von Safe Torque Off (STO) und während des Betriebs. Damit erübrigen sich dokumentationspflichtige, zyklische Überprüfungen der Sicherheitsfunktionen durch den Endkunden.
STÖBER hat zudem die Abschaltpfade der Stoppfunktion STO und Safe Stop 1 (SS1) optimiert: Mit nur fünf beziehungsweise sechs Millisekunden arbeiten sie nochmal deutlich schneller. Diese geringen Worst-Case-Reaktionszeiten, die minimierten Sicherheitsabstände und vor allem die schnelle Wiederverfügbarkeit reduzieren die Stillstandszeiten erheblich und somit auch die Ausfallzeiten einer Anlage.

„Zur Steigerung von Produktivität und Verfügbarkeit haben wir die Überwachungsmechanismen über die normativen Grundanforderungen hinaus erweitert. Positionsbasierte Grenzwertüberwachung und prädiktives Ausblenden von Störsignalen ermöglichen das Anfahren der angestrebten Grenzwerte mit minimalem Störabstand.“
– Tim Lang, Head of Applications, STÖBER
Angesteuert wird das SX6 über EtherCAT, mithilfe des sicheren Protokolls FailSafe over EtherCAT, FSoE. Da die bestehende EtherCAT-Infrastruktur genutzt wird, reduziert sich der Verkabelungsaufwand erheblich. Die sichere Kommunikation basiert auf einem Black-Channel-Prinzip und wird gemeinsam mit der funktionalen EtherCAT-Kommunikation über dieselbe Verbindung übertragen. Dazu kommt: Die Antriebsregler der Baureihen SC6 und SI6 absolvierten erfolgreich den EtherCAT- sowie den FsoE-Conformance-Test. Geprüft wurde insbesondere die Kommunikationsschnittstelle, um eine zuverlässige und herstellerunabhängige Funktionalität der sicherheitsgerichteten Datenübertragung zu gewährleisten.
Safety-Funktionen (nach EN 61800-5-2)
Das SX6 ermöglicht die klassischen Stoppfunktionen STO, SS1 und Safe Stop 2 (SS2). Bei Mehrachs-Reglern lässt sich die Sicherheitsfunktion STO für jede Achse individuell aktivierten. Daneben wachen Safely Limited Speed (SLS) und Safe Speed Range (SSR) darüber, dass der Antrieb die projektierten Geschwindigkeitsgrenzwerte nicht überschreitet. Safe Direction (SDI) kontrolliert die projektierte Bewegungsrichtung, Safely Limited Increment (SLI) begrenzt zuverlässig das Schrittmaß einer Achsbewegung. Die Funktion Safe Operating Stop (SOS) verantwortet den sicheren Halt bei weiterhin aktivem Drehmoment.
STO – Safe Torque Off
Sicher abgeschaltetes Moment: Dem Motor wird keine Energie zugeführt, die eine Drehung (oder bei einem Linearmotor eine Bewegung) verursachen kann. Das elektrische Leistungsantriebssystem PDS(SR) liefert keine Energie an den Motor, die ein Drehmoment (oder bei einem Linearmotor eine Kraft) erzeugen kann.
SS1 – Safe Stop 1
Sicherer Stopp mit kontrolliertem Bremsen: Die Sicherheitsfunktion SS1 ermöglicht ein gesteuertes Stillsetzen des Motors. Anschließend wird die Sicherheitsfunktion STO ausgeführt und der Motor drehmoment-/kraftfrei geschaltet.
SS2 – Safe Stop 2
Sicherer Stopp mit Drehmomentaufrechterhaltung. Die Sicherheitsfunktion SS2 ermöglicht ein gesteuertes Stillsetzen des Motors. Anschließend wird der Motor auf sicheren Stillstand überwacht (SOS) – etwa zur Haltefunktion bei vertikalen Achsen.
SOS – Safe Operating Stop
Sicherer Betriebshalt: Die Sicherheitsfunktion SOS verhindert, dass der Motor um mehr als einen festgelegten Betrag von der Halteposition abweicht. Das elektrische Leistungsantriebssystem PDS(SR) liefert dem Motor die Energie, die ermöglicht, dass er dem Angreifen äußerer Kräfte standhält.
SLS – Safely Limited Speed
Sicher begrenzte Geschwindigkeit: Die Sicherheitsfunktion SLS verhindert, dass der Motor die festgelegte Begrenzung der Geschwindigkeit überschreitet.
SSR – Safe Speed Range
Sicherer Geschwindigkeitsbereich: Die Sicherheitsfunktion SSR hält die Motorgeschwindigkeit innerhalb festgelegter Grenzwerte.
SDI – Safe Direction
Sichere Bewegungsrichtung: Die Sicherheitsfunktion SDI verhindert, dass sich die Motorwelle in die unbeabsichtigte Richtung bewegt.
SLI – Safely Limited Increment
Sicher begrenztes Schrittmaß: Die Sicherheitsfunktion SLI verhindert, dass die Motorwelle die festgelegte Begrenzung eines Lageschrittmaßes überschreitet.
STÖBER ergänzt die Safety-Funktionalität mit prädiktiven Mechanismen:
- Positionsbasierte Grenzwertüberwachung
- Ausblendung von Störsignalen für präzise Zustandswechsel
- Selbsttests bei jedem Gerätestart, nach STO sowie im laufenden Betrieb
- Monitoring-Funktionen
- Rückfallebene SS1! Kontrolliertes Stillsetzten ist cleverer als abschalten – und schneller
- Sicheres Bremsenmanagement
Dies reduziert nicht nur den Wartungsaufwand, sondern auch dokumentationspflichtige Tests durch den Endkunden.
4. Vorteile des SX6 im industriellen Einsatz:
Herstellerneutrale Schnittstellen, einfaches Service-Konzept
Für den Betrieb des Sicherheitsmoduls sind keine speziellen Motoren, Encoder, Kabel, Stillstands- oder Drehzahlwächter erforderlich. Die Konstrukteurin und der Konstrukteur können bestehende Antriebskonfigurationen weiterverwenden oder auf die in der Anwendung eingesetzten Komponenten wechseln. In der Regel reduziert dies die Systemkosten. Im Service-Fall kann mit einer SD-Karte als Datenspeicher eine bestehende Sicherheitsprojektierung völlig unkompliziert und schnell auf andere Regler übertragen werden. Dafür sind weder spezielle Kenntnisse noch Software-Tools erforderlich.
5. Neue Maschinenverordnung: Mehr Verantwortung für funktionale Sicherheit
Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue Europäische Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 die bisherige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ersetzen – und bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Neben einer unmittelbaren Gültigkeit in allen Mitgliedsstaaten erweitert sie den Anwendungsbereich erheblich: Auch digitale Komponenten wie sicherheitsrelevante Software, KI-gestützte Steuerungen und vernetzte Systeme unterliegen künftig verbindlichen Anforderungen. Maschinenhersteller stehen damit in der Verantwortung, Risiken nicht nur mechanisch, sondern zunehmend auch funktional und digital zu beherrschen.
Für die Antriebstechnik bedeutet das: Sicherheit muss tief in die Systeme integriert und über den gesamten Lebenszyklus hinweg gewährleistet sein. Moderne Module wie das SX6 liefern hier einen entscheidenden Beitrag. Sie ermöglichen es, Bewegungen präzise zu überwachen, Maschinen gezielt in sichere Zustände zu überführen und gleichzeitig flexibel auf wechselnde Anforderungen zu reagieren – etwa in modularen Produktionsanlagen oder bei manuellen Eingriffen im laufenden Betrieb.
6. Typische Einsatzszenarien
Die SX6-Funktionalität eignet sich für Anwendungen mit hoher Dynamik und kurzen Taktzeiten in unterschiedlichen Branchen:
- Robotertechnik und Handhabungssysteme:
Präzise Achssicherung auch bei hohen Bewegungsdynamiken. - Verpackungsmaschinen:
Sicherer Formatwechsel ohne Reset bei hohen Taktzahlen. - Werkzeugmaschinen:
Hohe Prozesssicherheit dank kurzen Reaktionszeiten und geringen Sicherheitsabständen. - Kunststoffverarbeitung:
Effiziente Absicherung von Mehrachs-Maschinen durch schnelle Reaktionsfähigkeit.
Mögliche Sonderanwendung – Fördertechnik: Kontrollierter Stillstand und sicherer Wiederanlauf – auch im Personenverkehr
7. Sicherheitsfunktionen – Umsetzung in der Praxis
STÖBER Kunden, deren Maschinen bisher bereits mit konventioneller Sicherheitstechnik ausgestattet sind, erproben derzeit intensiv das SX6 mit erweiterter Sicherheitstechnik – und zwar branchenübergreifend eine zuverlässige Überwachung von Bewegungen und einer gezielten Antriebsabschaltung. Dabei steht nicht nur die Einhaltung geltender Normen im Fokus, sondern auch die frühzeitige Ausrichtung auf die kommende EU-Maschinenverordnung.

Geschwindigkeitskontrolle bei der Personenbeförderung mit AGV
Automated Guided Vehicle (AGV) kommen zunehmend auch in Anwendungen zum Einsatz, bei denen Personen befördert werden – etwa in Freizeitparks. In solchen Szenarien gelten besonders hohe Anforderungen an die funktionale Sicherheit. Um Gefährdungen durch unkontrollierte Bewegungen oder Kollisionen wirksam zu vermeiden, spielt die Überwachung der Geschwindigkeit eine besondere Rolle.
Die Sicherheitsfunktion SLS garantiert, dass definierte Höchstgeschwindigkeiten nicht überschritten werden. Bei Bedarf wird automatisch eine Reaktion wie Abbremsen mit anschließendem sicherem Stillstand ausgelöst. Ergänzend überwacht die Funktion SSR-M (Safe Speed Range – Monitoring) wie sich das AGV innerhalb eines vordefinierten Geschwindigkeitsbereichs bewegt. Wird dieser verlassen, erfolgt eine Warnung – noch bevor ein Risiko entsteht.

Sichere und kontrollierte Inbetriebnahme
Bei der Inbetriebnahme großer Maschinen, etwa in der Steinbearbeitung, ist präzises und sicheres Vorgehen unerlässlich. Ein Hersteller von Brückensägen für großformatige Steinplatten setzt hierfür mehrere Antriebsstränge ein, um Bewegungsabläufe wie Fahren, Drehen, Heben oder Senken umzusetzen. Die komplexe Inbetriebnahme dieser Maschinen wird für Endkunden erleichtert – dank der in das SX6 integrierten Sicherheitsfunktion SLS. Sie ermöglicht eine gezielte Reduzierung der Geschwindigkeit während der Einrichtung und Konfiguration, insbesondere bei geöffneter Schutztür. Das erhöht die Sicherheit für das Bedienpersonal und erlaubt zugleich eine komfortable, kontrollierte Inbetriebnahme.
Bedienerschutz bei maximaler Produktivität

In der hochautomatisierten Stanz- und Umformtechnik sind schnelle, reibungslose Abläufe essenziell. Gleichzeitig darf der Schutz des Bedienpersonals nicht vernachlässigt werden – vor allem dann, wenn Maschinen offen gestaltet sind, um das Handling zu erleichtern.
Ein Hersteller von Coil-Abwicklern setzt deshalb gezielt auf mehrere Sicherheitsfunktionen innerhalb des STÖBER Antriebssystems:
- STO für die sofortige Drehmomentabschaltung
- SS1 für das kontrollierte Abbremsen
- SLS zur Begrenzung der Abwickelgeschwindigkeit
- SDI zur Sicherstellung einer festgelegten Bewegungsrichtung
So lässt sich ein hohes Maß an Bedienersicherheit mit maximaler Produktivität auch bei hohen Prozessgeschwindigkeiten zuverlässig kombinieren.
Sicherheit in der Kunststoffverarbeitung – Firma Eugen Riexinger GmbH & Co. KG
In der automatisierten Verarbeitung von Kunststoffen spielen schnelle, präzise und sichere Bewegungen eine zentrale Rolle. Ein langjähriger Kunde aus dem Sondermaschinenbau setzt bei seinen Schweiß-, Fräs- und Sägesystemen deshalb auf modernste Antriebstechnik mit integrierter Safety von STÖBER.
Im aktuellen Projekt – einer komplexen Automatisierungslösung mit über 40 Achsen und vielfältigen Funktionen – kommen neben Antriebs- und Steuerungstechnik auch die Sicherheitsfunktionen des neuen SX6-Moduls zum Einsatz. Neben den sonst üblichen Sicherheitsfunktionen STO und SS1, lässt die SLS-Funktion sichere langsame Bewegungen zu. Somit können bei den sonst schnellen und sehr dynamischen Achsen langsame Bewegungen realisiert werden, ohne den Bediener zu gefährden – zum Beispiel beim Beladen oder bei Wartungsarbeiten.
Ergänzend wird SLS immer stärker eingesetzt, um bei Eingriffen des Bedieners den Prozess unterbrechungsfrei fortzuführen, etwa bei kraftgeführten Schweißprozessen oder unter Last stehenden Achsen.

Realisierung einer erweiterten Sicherheitslogik
Auch bei komplexen Bearbeitungsmaschinen für Holzplatten spielen Sicherheitsfunktionen eine zentrale Rolle. In diesen großformatigen Anlagen müssen sich Bediener während Wartungs- oder Inbetriebnahmearbeiten teilweise im Gefahrenbereich der Maschine aufhalten. Daher reichen klassische Sicherheitsfunktionen wie STO oder SS1 allein oft nicht aus, sondern müssen durch zusätzliche Sicherheitsmechanismen ergänzt werden.
So erkennt eine integrierte Logik etwa Fehlstellungen oder Blockaden von Werkzeugen. Wird ein sicherheitskritischer Bereich verletzt, reagiert das angebundene System unmittelbar und schaltet ab – zum Schutz von Mensch und Maschine. Die modulare Architektur des Sicherheitsmoduls SX6 ermöglicht eine flexible Integration aller sicherheitsrelevanten Funktionen in bestehende Steuerungskonzepte.
8. Fazit & Ausblick
STÖBER unterstützt Maschinenbauer bei Auslegung und Inbetriebnahme – inklusive praxisgerechter Tools für die Safety-Parametrierung und zugehöriger unterstützender Dokumentation. Mit dem SX6 integriert STÖBER Safety-Funktionen direkt in die Antriebstechnik. Das reduziert Komponenten, vereinfacht die Maschinenarchitektur und verkürzt Reaktionszeiten. Das Ergebnis: mehr Flexibilität, weniger Verdrahtung, kürzere Stillstandszeiten.
Die Vorteile im Überblick:
- FsoE Certified Product
- Erweiterte Sicherheitsfunktionen bis SIL 3, PL e (Kategorie 4)
- Kompatibel mit den Antriebsreglern SC6 und SI6
- Ohne zusätzlichen Safety-Encoder
- Freie Wahl von Motoren und Kabeln
- Entfall von Stillstands- oder Drehzahlwächtern
- Unkomplizierte Projektierung und Inbetriebnahme
- Einfaches, schnelles Service-Konzept.
- Optimale Vorbereitung auf zukunftsweisende Konzepte wie digitale Zwillinge, Edge Safety, Industrie 4.0
- Sicherheit ohne zusätzliche Komponenten: Keine speziellen Motoren, Encoder, Drehzahlwächter oder Stillstandsüberwachung notwendig
- Minimaler Verkabelungsaufwand: FailSafe over EtherCAT sorgt für reibungslose Kommunikation
- Extrem schnelle Reaktionszeiten: STO < 5 ms, SS1 < 6 ms – für minimale Sicherheitsabstände
- Rasche Wiederverfügbarkeit: Schneller Reset ohne langwierige Systemtests
- Hohe Anlageneffizienz: Reduzierte Stillstandszeiten durch intelligente Sicherheitsarchitektur
- Einfache Projektübertragung: Sicherheitsprojektierung via SD-Karte übertragbar auf andere Regler. Das unterstützt auch einen raschen Service
Die Kombination aus sicherheitsgerichteter Funktionalität und leistungsfähiger Antriebstechnik macht das SX6 zu einem technisch relevanten Element für die Umsetzung sicherer und intelligenter Maschinenarchitekturen.
9. Anhang
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Sicherheitslevel | SIL 3, PL e (Kategorie 4) |
| Safety-Funktionen | STO, SS1, SS2, SLS, SSR, SDI, SLI, SOS |
| Kompatible Regler | SC6 (Stand-Alone), SI6 (Multiachs), SB6 demnächst siehe oben |
| Kommunikation | FailSafe over EtherCAT (FSoE) |
| Reaktionszeiten | STO: 5 ms, SS1: 6 ms |
| Projektübertragung | SD-Karte (Safety-Projektmigration) |
| Testzyklen | Automatisiert bei jedem Start/Stopp/Betrieb |
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Zertifizierungen & Normen • DIN EN ISO 13849-1 • EN 61800-5-2 • IEC 61508 | |
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STÖBER Antriebstechnik GmbH + Co. KG







